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Junge Union lehnt Campusbahn bei jetziger Haushaltssituation ab
Freitag, den 13. Januar 2012 um 16:26 Uhr

Elisenbrunnen_01Nachdem am vergangenen Mittwoch ein Konzept für die Campusbahn  vorgestellt wurde, zeigt sich die Junge Union Aachen skeptisch. „Sicher wäre die Campusbahn eine schöne Sache. Aber ich sehe nicht, wie die Stadt das finanzieren kann“, so der Vorsitzende Markus Schmidt-Ott.

Trotz Bundesförderung müsste die Stadt an Investitionskosten einen hohen zweistelligen Millionenbetrag aufbringen. „Ein besonderes Augenmerk sollte man aber auf die Folgekosten werfen“, so Schmidt-Ott. Diese werden auf bis zu 6,5 Mio. € pro Jahr geschätzt. „Nehmen wir die Planung im Haushalt 2012 als Beispiel: Bei einem Mehraufwand in der Größenordnung von einer Mio. € im Jahr 2013 würde die Stadt in die Haushaltssicherung fallen. Im Jahr 2014 beträgt der Spielraum sogar nur eine halbe Mio. €“. Primäres Ziel müsse es sein, die Neuverschuldung der Stadt so weit wie möglich zu senken, anstatt frei werdende Spielräume für neue Ausgaben zu verwenden.

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Markus Schmidt-Ott erneut zum JU-Vorsitzenden gewählt
Sonntag, den 21. August 2011 um 15:34 Uhr

Michael Janßen einstimmig zum stellvertretenden CDU-Vorsitzenden nominiert

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Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der Jungen Union Aachen am 19. August 2011 wurde der Vorstand größtenteils, mit drei Veränderungen, wiedergewählt. Michael Janßen wurde einstimmig zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden der CDU Aachen nominiert.

Simon Adenauer, Gregor Hermanns und der RCDS-Vorsitzende Jörg Schwarzrock wurden als Beisitzer neu in den JU-Vorstand gewählt. Nicht erneut kandidiert haben Dorothea Hardt, Matthias Fröhlich und Thorsten Tränkner. Alle anderen wurden in ihrem Amt bestätigt.

„Auch in den nächsten zwei Jahren möchte ich Vorsitzender einer JU sein, die schlagfertig und konstruktiv ist, aber gelegentlich den Finger in die Wunde legt“, erklärte Markus Schmidt-Ott kurz bevor er sich erneut zur Wahl stellte.

„Unsere Partei muss in Aachen dringend präsenter sein und zeigen, was CDU-Politik ist“, mahnte Markus Schmidt-Ott. „Die Bilanz der CDU in der schwarz-grünen Koalition im Stadtrat kann sich sehen lassen. Doch die Erfolge müssen kommuniziert werden. Vor allem aber muss klar gemacht werden, wofür die CDU steht, bevor anschließend die Fraktion einen Kompromiss mit dem Koalitionspartner findet“. Diese inhaltliche Arbeit, so Markus Schmidt-Ott, muss die Kreispartei leisten. „Mit dieser Aufgabe nominieren wir Michael Janßen für den geschäftsführenden CDU-Vorstand. Auch weil er als Ratsherr fraktionsintern gerne Diskussionen anstößt, ist Michael Janßen für dieses Amt gut geeignet“.

Mit seiner Nominierung wirft Michael Janßen als erster seinen Hut in den Ring um das Rennen um die drei Stellvertreterposten der CDU. Beim kommenden Kreisparteitag der CDU am 17. Oktober 2011 wird der Kreisvorstand neu gewählt.

„Ich sehe es als meine Aufgabe, die Mitglieder an der Basis wieder stärker einzubinden“, ergänzte Michael Janßen. „In der Partei muss wieder mehr diskutiert werden. Nur so können wir unsere Mitglieder wieder mehr einbinden“. Dazu muss, so Janßen, nichts an der Struktur der Partei verändert werden, wie beispielweise dem Delegiertensystem, das sich sehr bewährt hat.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung hielt der Vorsitzende der Christlich Sozialen Partei Ostbelgien (Schwesterpartei der CDU), Luc Frank, einen Vortrag über die politische Situation in Belgien sowie in Europa. „Belgien spielt eine Vorreiterrolle in Europa. Nur wenn wir die politische Krise in Belgien bewältigen können, können wir auch die Krise in Europa bewältigen“, erklärte Luc Frank.

Die Versammlung fand auf Einladung des ehemaligen Schatzmeisters der CDU Aachen, Michael Mahr, im „Haus der Unternehmer“ der Vereinigen Unternehmerverbände statt.

 
Junge Union im Bezirk Aachen: Der ICE-Halt in Aachen muss bleiben!
Dienstag, den 03. Mai 2011 um 10:12 Uhr

Auf ihrem Bezirkstag hat sich die Junge Union im Bezirk Aachen zu der geplanten ICE-Verbindung Aachen-London positioniert:

300pxICE_Dren_0475Die Region Aachen liegt in der Mitte von Europa. Mit über 40.000 Studierenden, mehreren Hochschulen und Forschungseinrichtungen ist die Region Aachen ein attraktiver Innovationsstandort für internationale Studierende und für wegweisende Forschungsprojekte. Die Region wird von der engen Kooperation zwischen der RWTH Aachen, als einzige Exzellenzuniversität in NRW, und dem Forschungszentrum Jülich in der Jülich Aachen Research Alliance (JARA) geprägt. Insbesondere das Campus Projekt der RWTH Aachen birgt viel Potential, die Region als Innovationsstandort aufzuwerten und zahlreiche Arbeitsplätze zu schaffen. Dies setzt allerdings eine gute Verkehrsanbindung an das nationale und internationale Schienennetz voraus.

Im Oktober 2010 hat die Deutsche Bahn bekanntgegeben, eine ICE-Verbindung von Frankfurt über Köln und Aachen nach London zu planen. In den vergangenen Wochen und Monaten ist die Sorge entstanden, dass dabei der Haltepunkt in Aachen auf der Kippe steht. Dies liegt unter anderem daran, dass an alle Haltepunkte des ICE in Richtung Eurotunnel erhöhte Sicherheitsanforderungen gestellt werden und sie dementsprechend umgerüstet werden müssen.

Für die Region Aachen als Innovationsstandort sowie für die gesamte Euregio ist die Anbindung an das internationale Hochgeschwindigkeitsnetz von enormer Wichtigkeit. Nachdem bereits im Dezember 2010 die ICE-Verbindung Aachen-Berlin weggefallen ist, ist es für die Region umso wichtiger, dass die geplante Verbindung nach London nicht ebenfalls in Frage gestellt wird.

Die Junge Union im Bezirk Aachen befürwortet die ICE-Verbindung Aachen-London ausdrücklich. Wir fordern daher die politischen Entscheidungsträger in der Region auf, sich für den ICE-Halt in Aachen einzusetzen.

Foto: Túrelio, Wikimedia Commons. Die Lizenz zu dem Foto finden Sie hier.

 
Arbeitskreis Europa besucht Sabine Verheyen im Europabüro
Dienstag, den 26. April 2011 um 13:19 Uhr
300pxBesuch_AK_Europa_3Auf Einladung unserer Europaabgeordneten Sabine Verheyen besuchte am Dienstag der Arbeitskreis Europa der Jungen Union Aachen-Stadt das Europabüro in Aachen. Facettenreich und detailliert erzählte die Europaabgeordnete von ihrer Arbeit im Europäischen Parlament in Brüssel sowie von ihrer Arbeit in Aachen. Besonders manch‘ aktuelles Thema wie die Wirtschafts-und Finanzkrise ebenso wie die Energie- und Integrationsfrage erweckte großes Interesse bei den Jugendlichen. Die jungen Europainteressierten ließen es sich nicht nehmen der Europaabgeordneten in der Gesprächsrunde Fragen zu stellen. Wie arbeitet denn eigentlich eine Europaabgeordnete und wie sieht ein typischer Tag im Europäischen Parlament aus, führte die Runde auch zu Themen aus den Ausschüssen für Kultur und Bildung sowie Regionale Entwicklung im Europäischen Parlament, in welchen Sabine Verheyen Mitglied ist. Nach sehr interessanten Diskussionen, Gesprächen und Erzählungen von Strukturfonds über die Rolle der EU Interessenvertretung in Brüssel bis hin zu der Zukunft der EU, sprach die Gruppe zuletzt auch ein paar Europa-Beispiele in Aachen an.
 
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