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JU veranstaltete Adventscafé für ein Übergangswohnheim
Dienstag, den 21. Februar 2012 um 15:29 Uhr

_MG_9702_webIm Dezember veranstaltete der Arbeitskreis Kommunales für die Bewohner des Flüchtlingsheimes Engelbertstraße ein gemeinsames Adventscafé.

Unterstützt durch die Sozialarbeiterin des Heimes, Doris Buhren, wurde der Gemeinschaftsraum des Heimes in weihnachtliche Stimmung gehüllt. Den Mitgliedern des Arbeitskreises war es ein großes Anliegen den weihnachtlichen Gedanken besonders mit Mitmenschen, unabhängig von Konfession, zu teilen, die aufgrund von Bürgerkriegen oder politischer Verfolgung ihre Heimat verlassen mussten.  Viele der Bewohner warten schon mehrere Jahre darauf, ein neues Leben in Deutschland beginnen zu können und mit ihren Familien in ein eigenes Zuhause zu ziehen.  Für die Kinder, die vor ihrer Ankunft in Deutschland teilweise noch nie mit einem Bus gefahren oder zur Schule gegangen sind, ist die Umgewöhnung eine besondere Herausforderung.  Die Mitglieder des AK Kommunales wollten den Flüchtlingen ihre Sorgen für ein paar Stunden vergessen machen und zeigen, dass Sie herzlich willkommen sind.

Und bei selbstgebackenem Kuchen und Waffeln traf die Veranstaltung auf große Resonanz, so dass fast alle Bewohner gerne für einen Kaffee oder ein Stück Kuchen zusammen kamen. Das Adventskaffee bot auch eine gute Gelegenheit, dass die Bewohner untereinander miteinander ins Gespräch kommen konnten, da es sonst nur wenig gemeinsame Treffen gibt.   Am Ende des Nachmittages war klar, „wir kommen wieder.“  Zusätzlich wurden im Anschluss noch Nikoläuse und Weihnachtsleckereien an die Bewohner verschenkt.

 
Junge Union lehnt Campusbahn bei jetziger Haushaltssituation ab
Freitag, den 13. Januar 2012 um 16:26 Uhr

Elisenbrunnen_01Nachdem am vergangenen Mittwoch ein Konzept für die Campusbahn  vorgestellt wurde, zeigt sich die Junge Union Aachen skeptisch. „Sicher wäre die Campusbahn eine schöne Sache. Aber ich sehe nicht, wie die Stadt das finanzieren kann“, so der Vorsitzende Markus Schmidt-Ott.

Trotz Bundesförderung müsste die Stadt an Investitionskosten einen hohen zweistelligen Millionenbetrag aufbringen. „Ein besonderes Augenmerk sollte man aber auf die Folgekosten werfen“, so Schmidt-Ott. Diese werden auf bis zu 6,5 Mio. € pro Jahr geschätzt. „Nehmen wir die Planung im Haushalt 2012 als Beispiel: Bei einem Mehraufwand in der Größenordnung von einer Mio. € im Jahr 2013 würde die Stadt in die Haushaltssicherung fallen. Im Jahr 2014 beträgt der Spielraum sogar nur eine halbe Mio. €“. Primäres Ziel müsse es sein, die Neuverschuldung der Stadt so weit wie möglich zu senken, anstatt frei werdende Spielräume für neue Ausgaben zu verwenden.

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Markus Schmidt-Ott erneut zum JU-Vorsitzenden gewählt
Sonntag, den 21. August 2011 um 15:34 Uhr

Michael Janßen einstimmig zum stellvertretenden CDU-Vorsitzenden nominiert

ju-vorstand

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der Jungen Union Aachen am 19. August 2011 wurde der Vorstand größtenteils, mit drei Veränderungen, wiedergewählt. Michael Janßen wurde einstimmig zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden der CDU Aachen nominiert.

Simon Adenauer, Gregor Hermanns und der RCDS-Vorsitzende Jörg Schwarzrock wurden als Beisitzer neu in den JU-Vorstand gewählt. Nicht erneut kandidiert haben Dorothea Hardt, Matthias Fröhlich und Thorsten Tränkner. Alle anderen wurden in ihrem Amt bestätigt.

„Auch in den nächsten zwei Jahren möchte ich Vorsitzender einer JU sein, die schlagfertig und konstruktiv ist, aber gelegentlich den Finger in die Wunde legt“, erklärte Markus Schmidt-Ott kurz bevor er sich erneut zur Wahl stellte.

„Unsere Partei muss in Aachen dringend präsenter sein und zeigen, was CDU-Politik ist“, mahnte Markus Schmidt-Ott. „Die Bilanz der CDU in der schwarz-grünen Koalition im Stadtrat kann sich sehen lassen. Doch die Erfolge müssen kommuniziert werden. Vor allem aber muss klar gemacht werden, wofür die CDU steht, bevor anschließend die Fraktion einen Kompromiss mit dem Koalitionspartner findet“. Diese inhaltliche Arbeit, so Markus Schmidt-Ott, muss die Kreispartei leisten. „Mit dieser Aufgabe nominieren wir Michael Janßen für den geschäftsführenden CDU-Vorstand. Auch weil er als Ratsherr fraktionsintern gerne Diskussionen anstößt, ist Michael Janßen für dieses Amt gut geeignet“.

Mit seiner Nominierung wirft Michael Janßen als erster seinen Hut in den Ring um das Rennen um die drei Stellvertreterposten der CDU. Beim kommenden Kreisparteitag der CDU am 17. Oktober 2011 wird der Kreisvorstand neu gewählt.

„Ich sehe es als meine Aufgabe, die Mitglieder an der Basis wieder stärker einzubinden“, ergänzte Michael Janßen. „In der Partei muss wieder mehr diskutiert werden. Nur so können wir unsere Mitglieder wieder mehr einbinden“. Dazu muss, so Janßen, nichts an der Struktur der Partei verändert werden, wie beispielweise dem Delegiertensystem, das sich sehr bewährt hat.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung hielt der Vorsitzende der Christlich Sozialen Partei Ostbelgien (Schwesterpartei der CDU), Luc Frank, einen Vortrag über die politische Situation in Belgien sowie in Europa. „Belgien spielt eine Vorreiterrolle in Europa. Nur wenn wir die politische Krise in Belgien bewältigen können, können wir auch die Krise in Europa bewältigen“, erklärte Luc Frank.

Die Versammlung fand auf Einladung des ehemaligen Schatzmeisters der CDU Aachen, Michael Mahr, im „Haus der Unternehmer“ der Vereinigen Unternehmerverbände statt.

 
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