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Pressemitteilung: Linden soll Ehrenbürgerschaft zurückgeben!

Nach dem Beschluss des Rates der Stadt Aachen über eine Bürgschaft an die Alemannia Aachen Stadionbau GmbH erklärt der Kreisvorsitzende der Jungen Union Aachen, Markus Schmidt-Ott:

„Die Entscheidung des Stadtrates für eine Bürgschaft von 5,5 Mio. Euro an die Alemannia Aachen Stadionbau GmbH war eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera. Da eine negative Entscheidung des Rates mitunter noch größeren Schaden hätte anrichten können, begrüßt die Junge Union Aachen diesen Rettungsversuch. Der Erfolg einer Sanierung ist aber unter anderem an den sportlichen Erfolg der Alemannia geknüpft. Bei einem dauerhaft schlechten Tabellenplatz würde das Konzept scheitern.

Ursache des Liquiditätsdefizits sind nicht erwartete „Projektnebenkosten“ beim Stadionbau, den Alt-OB Jürgen Linden in einer zweifelhaften Doppelfunktion als Oberbürgermeister und Alemannia-Aufsichtsratsvorsitzender, maßgeblich vorangetrieben hat. Dass Herr Linden nun in Interviews keinerlei Fehler bei sich selbst und eine drohende Insolvenz nicht erkennt, ist unangemessen und realitätsfern. Nach Auffassung der Jungen Union ist Jürgen Linden für die jetzige Situation mitverantwortlich.

Um die Alemannia nun zu retten ist die Stadt Aachen quasi eine Sportwette eingegangen. Der Einsatz: Steuergelder in Höhe von 5,5 Mio. Euro! Eine solche Situation hätte es von Anfang an nicht geben dürfen.

Jürgen Linden hat die Stadt in seiner Amtszeit als Oberbürgermeister mit dem Stadionbau in eine schwierige Situation gebracht. Er hat damit unwürdig und nicht zum Wohle der Stadt gehandelt. Daher fordert die Junge Union Aachen Jürgen Linden auf, seine Ehrenbürgerschaft zurückzugeben.“

 

(Das Foto stammt von Euku – Der Neue Tivoli, Aachen, 2009)

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