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Schüler Union - News
Schüler Union Aachen sieht Bildungs"streik" kritisch
Fast schon routinemäßig startete am 22. April wieder ein sogenannter "bundesweiter Bildungsstreik".Abgesehen davon, dass die Demonstrationen nichts mit einem "Streik" gemeinsam haben können, fällt auf, dass der Bildungsstreik wieder in die "heiße Wahlkampfphase" fällt. Der "Bildungsstreik" ist kein Streik und repräsentiert nicht die Interessen der vermeintlich Vertretenen; er ist zum Wahlkampfinstrument "von oben" und zur Spaßveranstaltung geworden. Schon die letzten "Bildungsstreiks" an Hochschulen und weiterführenden Schulen haben gezeigt, dass die Forderungen der Initiatoren nichts mit besserer Bildungspolitik zu tun haben. Auch die meisten Mitdemonstranten kennen ihre eigenen "Forderungen" überhaupt nicht. Der Bildungsstreik wird als Sammelsurium linker Ideologien missbraucht, was bereits die Beteiligung linksextremer Gruppierungen zeigt. "Bildungsstreik" wird dann mobilisiert, wenn durch ideologische Gespinste Wahlergebnisse gerettet werden sollen; vernünftig wird Politik erst dann, wenn die Diskussion sachlich geführt wird.
 
Pressemitteilung: Aachener Phillip Eischet ist neuer Landesvorsitzender!

Der 16-jährige Aachener Schüler wird die größte politische Schülerorganisation Nordrhein-Westfalens in den Landtagswahlkampf im kommenden Jahr führen

Düsseldorf. Am vergangenen Samstag fand das 23. Landesschülerforum (LSF) der Schüler Union (SU) Nordrhein-Westfalen in der Landeshauptstadt Düsseldorf statt. Die Delegiertenversammlung Nordrhein-Westfalens größter politischer Schülerorganisation traf sich unter anderem um einen neuen Landesvorstand zu wählen. Der bisherige Landesvorsitzende David Winands trat zur Verjüngung des Vorstandes nicht mehr an und schlug den Aachener SU-Kreisvorsitzenden Phillip Eischet als seinen Nachfolger vor.

In seiner Vorstellungsrede sprach sich der Aachener vor allem für eine Professionalisierung und Modernisierung des Landesverbandes aus, auch das Problem des politischen Desinteresses sprach er an. „Vor allem wir als CDU-nahe, konservative Schülerorganisation, die nicht wie die Linken das Blaue vom Himmel versprechen, müssen junge Menschen für Politik begeistern. Auch konservative Politik kann modern und ansprechend sein - dafür werde ich mich einsetzen!“ Der 16-jährige Schüler wurde anschließend mit einer überzeugenden Mehrheit von 82 % der Stimmen in das Amt des Landesvorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter stehen ihm Nadine Caris (19, Viersen), die in ihrem Amt bestätigt worden ist, und Manuel Hase (19, Mülheim) zur Seite.

Nach der Vorstandsneuwahl beschäftigte sich die SU NRW mit ihrem Leitantrag „Schule gut. Bildung gut.“, in welcher sich die Schüler Union für eine bessere materielle Ausstattung der Schulen ausspricht. Lob für diesen Antrag bekamen die Schüler Unionisten von dem anwesenden Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Lutz Lienenkämper, welcher den Delegierten versicherte, dass die schwarz-gelbe Regierung auch weiterhin die Investition in die Schulen des Landes vorantreiben werde. Der Antrag wurde bei einer Gegenstimme angenommen.

Am Ende der Tagung zog der neue Landesvorsitzende Phillip Eischet ein positives Fazit und bekräftigte seine Pläne: „Es war eine erfolgreiche Tagung mit guten Wahlergebnissen und einem wichtigen Leitantrag. Wir werden nun mit voller Kraft die Professionalisierung und Modernisierung des Landesverbandes vorantreiben und so die Schüler Union Nordrhein-Westfalen gestärkt, als Sprachrohr der Schülerinnen und Schüler, in den Landtagswahlkampf der CDU im kommenden Jahr führen!“ Aber auch vor Ort in Aachen möchte er weiterhin aktiv bleiben: „In Aachen hat sich ein tolles SU-Team aufgebaut. Gemeinsam mit diesem werde ich mich auch in Aachen weiterhin aktiv für das Wohl der Schülerinnen und Schüler einsetzen.“

 
Pressemitteilung: Mehr Europa an die Schulen!

Vertreter der Schüler Union Aachen diskutieren im Dialog mit der Europakandidatin Sabine Verheyen über Europa und wie weit weg es wirklich ist

Die Europawahlen stehen vor der Tür und die entsprechenden Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Aus diesem Grund traten nun Vertreter der Schüler Union (SU) Aachen in den Dialog mit Sabine Verheyen, der Kandidatin der CDU Aachen für das Europäische Parlament. Im Zentrum des Gespräches stand die Bedeutung der Schüler in der Europäischen Union und die Bedeutung der Europäischen Union für die Schüler. „Wo spüre ich - vor allem als Schüler - eigentlich die Europäische Union? - Frau Verheyen hat uns dies in eindrucksvoller Weise vor Augen geführt“, sagte das Vorstandsmitglied der SU Aachen Daniel Morkisch. Ein weiterer Punkt der Unterhaltung war die oftmals nicht tief genug greifende Unterrichtung über die EU und ihre Arbeit im Schulunterricht.

„Europa ist zwar eine komplizierte Angelegenheit, aber es bietet so unglaublich viele Vorteile. Daher muss jede Schülerin und jeder Schüler wissen, wie Europa funktioniert“, so Armin Gatz, ebenfalls im Vorstand der SU. Bei dieser Forderung unterstützt ihn sein Kollege Benedikt Quarch: „Europa gehört überallhin, auch an die Schulen!“ Zusammen mit der Europakandidatin Sabine Verheyen möchte sich die Schüler Union Aachen daher für eine stärkere Rolle von Europa im Schulunterricht einsetzen. Nach dem Gespräch äußerte sich Phillip Eischet, der Vorsitzende der Schüler Union Aachen, sehr erfreut über dessen Verlauf: „Es war ein sehr fruchtbarer Dialog, in dem Frau Verheyen durch ihre Sachkenntis sowie durch ihren Ideenreichtum mich einmal mehr überzeugt hat. Die Schüler Union Aachen wird daher Frau Verheyen mit allen verfügbaren Mitteln in ihrem Wahlkampf unterstützen: Frau Verheyen ist die richtige Frau für Europa!“

 
Aus den Aachener Nachrichten vom 01. April 2009

Alle sind sich einig: Das Schulsystem ist verbesserungswürdig

Politik von Schülern für Schüler: Benjamin Fadavian (Juso-Schüler) und Phillip Eischet (Schüler-Union) diskutieren mit jungen Leuten am Pius-Gymnasium

Aachen. Nur zögerlich gehen die ersten Finger in die Luft, aber dann kommt doch allmählich ein Gespräch in Gang. Die Schüler des Sozialwissenschaftskurses am Bischöflichen Pius-Gymnasiums machen sich Gedanken über eine Gemeinschaftsschule nach finnischem Vorbild. Während Benjamin Fadavian, Vorsitzender der SPD-Schülerorganisation und Phillip Eischet, Vorsitzender der CDU-Schülerorganisation, jeweils ihren festen Standpunkt haben, sind die Schüler sich offenbar nicht sicher. Doch den beiden Nachwuchspolitikern ist nicht daran gelegen, ihre Zuhörer von den eigenen politischen Ansichten zu überzeugen. «Wir wollen nicht für unsere Parteien werben», sagt Phillip Eischet (16) als Vertreter der CDU. Und der 18-jährige Benjamin Fadavian (SPD) stimmt ihm zu. «Wir wollen das Demokratieverständnis der Schüler stärken», sagt er. Beide wollen erreichen, dass die Schüler ihre Meinung zu aktuellen politischen Themen einbringen. Diesem gemeinsamen Ziel ordnen sie ihre parteipolitischen Interessen unter. Bereits im Sommer des vergangenen Jahres hatten Juso-Schüler und Schüler-Union gemeinsam zu mehr politischem Engagement aufgerufen. Nun gehen sie an die Aachener Gymnasien und diskutieren dort mit den Schülern aktuelle politische Themen. Die Devise lautet: Politik von Schülern für Schüler und mit Schülern. Mit der ersten Resonanz sind Benjamin Fadavian und Phillip Eischet mehr als zufrieden. «Die Schüler machen mit und zeigen Interesse, obwohl sie ja eigentlich gerade im Prüfungsstress sind.» Vor allem bildungspolitische Fragen interessierten sie. «Das ist schließlich das, was sie täglich mitbekommen.»

Einig seien sich alle, dass das Schulsystem verbesserungsfähig ist, nur über den richtigen Weg gebe es unterschiedliche Ansichten. Man könne die deutschen Verhältnisse nicht mit den finnischen vergleichen, meint ein Schüler. Schließlich würden die Finnen bei weitem mehr Geld in ihr Bildungssystem stecken als die Deutschen. Gerade hinsichtlich der Finanzen schienen die Schüler eher pessimistisch. Mehr individueller Unterricht und kleinere Klassen, das sei ja gut und schön, aber wie das denn bezahlt werden solle, fragt ein Schüler. Eine gewisse Resignation ist nicht zu überhören. Doch genau gegen die wollen Fadavian und Eischet angehen. «Es heißt immer, dass die Jugendlichen zunehmend unpolitischer werden, und dagegen wollen wir etwas tun», sagen sie. Der 16-jährige Phillip Eischet erzählt seinen Zuhörern aus der Jahrgangsstufe 13, warum er bei der CDU ist. «Für mich standen die christlichen Werte im Mittelpunkt.» Und dass auch die Schüler an Werten interessiert seien, zeigten die Diskussionen, die sie miteinander führten, meint er. Darüber hinaus sprechen die beiden Nachwuchspolitiker mit den Schülern über Umweltpolitik, soziale Marktwirtschaft, Kernenergie und das aktuelle politische Geschehen. Dass Fadavian und Eischet oft ganz gegensätzliche Ansichten vertreten, empfinden sie als Gewinn für die schulische Veranstaltung. «Unsere unterschiedlichen Meinungen sind ein guter Ausgangspunkt für die Diskussion mit den Schülern», sagen sie.

 
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