
| Schüler Union Aachen sieht Bildungs"streik" kritisch |
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Fast schon routinemäßig startete am 22. April wieder ein sogenannter "bundesweiter Bildungsstreik".Abgesehen davon, dass die Demonstrationen nichts mit einem "Streik" gemeinsam haben können, fällt auf, dass der Bildungsstreik wieder in die "heiße Wahlkampfphase" fällt. Der "Bildungsstreik" ist kein Streik und repräsentiert nicht die Interessen der vermeintlich Vertretenen; er ist zum Wahlkampfinstrument "von oben" und zur Spaßveranstaltung geworden. Schon die letzten "Bildungsstreiks" an Hochschulen und weiterführenden Schulen haben gezeigt, dass die Forderungen der Initiatoren nichts mit besserer Bildungspolitik zu tun haben. Auch die meisten Mitdemonstranten kennen ihre eigenen "Forderungen" überhaupt nicht. Der Bildungsstreik wird als Sammelsurium linker Ideologien missbraucht, was bereits die Beteiligung linksextremer Gruppierungen zeigt. "Bildungsstreik" wird dann mobilisiert, wenn durch ideologische Gespinste Wahlergebnisse gerettet werden sollen; vernünftig wird Politik erst dann, wenn die Diskussion sachlich geführt wird.
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